Den großen Hype haben Bitcoins bereits hinter sich. Jetzt wollen die aus einem Streit um die Gründung von Facebook bekannten Winklevoss–Zwillinge eine Vermögensverwaltung für Bitcoins gründen. Die Pläne für die Bitcoin-Vermögensverwaltungsgesellschaft haben sie der amerikanischen Börsenaufsicht in einem Antrag vorgestellt. Der Handel mit der digitalen Währung soll dadurch leichter werden. Durch den Bitcoin-Trust sollen für insgesamt 20 Millionen Dollar Aktien ausgegeben werden. Ein Anteilsschein für 20 Dollar in echtem Geld hätte gleichzeitig einen bestimmten Wert an Bitcoins. In dem Konzept heißt es:“Die Aktien sind für Anleger gedacht, die eine kosteneffiziente und bequeme Methode suchen, an Bitcoins zu kommen“. Die Risiken nennen die Zwillingsbrüder vorschriftsgemäß auf 74 Seiten. Zu den Risiken gehört auch, dass die Geschäftsführung über keinerlei Erfahrung mit der Leitung einer Investmentgesellschaft verfügt und die Fähigkeiten dafür eventuell nicht ausreichen oder unpassend sind.