In dieser Woche ist über Apple ein regelrechter Geldsegen niedergegangen. Der Hersteller von iPhone und iPad hat sich mit dem Verkauf von Anleihen 17 Milliarden Dollar beschafft. So viel Geld konnte bisher noch kein anderes amerikanisches Unternehmen auf einen Schlag einsammeln. Das Geld ist für den Rückkauf eigener Aktien und Dividenden gedacht. Auf diesem Weg will Apple den schwächelnden Aktienkurs aufpäppeln. Da Anleihen Schuldpapiere sind muss Apple dafür Zinsen bezahlen. Das Geld wird zum festgelegten Zeitpunkt an die Inhaber der Anleihen zurückbezahlt. Für das IT-Unternehmen sind Schulden vorteilhafter, als die Reserven anzugreifen. Zwei Drittel vom Kassenbestand parkt Apple außerhalb der USE. Das sind etwa 102 Milliarden Dollar. Wenn das Geld in die USA überwiesen wird, würden dafür hohe Steuern anfallen.

Der deutsche Aktienmarkt wird am heutigen Montag vom geplanten Hilfspaket für Zypern belastet. Nach dem Hilfsbeschluss für Zypern ist die Euro-Krise wieder in den Vordergrund gerückt. Der Dax ist um 1,5 Prozent gefallen und steht jetzt auf 7921 Punkten. Sein bisheriges Tief hat er in den ersten fünf Minuten markiert. Seit Anfang Dezember ist der Kurs des Euro zeitweise wieder unter 1,29 Dollar gefallen. Ebenfalls negativ sind die Vorgaben aus Übersee ausgefallen. Seit dem Xetra-Schluss am Freitag hat der Future auf den Dow Jones Index 0,7 Prozent eingebüßt. Klar negativ waren auch die Vorzeichen an den wichtigsten Börsen Asiens.

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