Viele Kultmarken sind heute Geschichte

On 22. Juli 2013, in Allgemein, by Birgit

Einige deutsche Kultmarken, die für Innovationen und Fortschritt standen sind plötzlich in der Versenkung verschwunden. Kultstatus hatten unter anderem Kodak, Neckermann, AOL und Agfa. Jetzt sieht es so aus, als wäre der TV-Gerätehersteller Loewe der nächste Kandidat. Das Unternehmen steckt tief in den roten Zahlen und hofft auf Rettung durch einen Investor. Telefunken war eine Traditionsmarke deren Ära 2005 endete. Heute ist ein türkisches Unternehmen im Besitz der Lizenz. Grundig, ebenfalls ein großer Hersteller von Unterhaltungselektronik ist Mitte der 2000er Jahre von der Bildfläche verschwunden. Das Gründerunternehmen gibt es heute zwar nicht mehr, aber die Marke lebt als Grundig Elektronik weiter.

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Den großen Hype haben Bitcoins bereits hinter sich. Jetzt wollen die aus einem Streit um die Gründung von Facebook bekannten Winklevoss–Zwillinge eine Vermögensverwaltung für Bitcoins gründen. Die Pläne für die Bitcoin-Vermögensverwaltungsgesellschaft haben sie der amerikanischen Börsenaufsicht in einem Antrag vorgestellt. Der Handel mit der digitalen Währung soll dadurch leichter werden. Durch den Bitcoin-Trust sollen für insgesamt 20 Millionen Dollar Aktien ausgegeben werden. Ein Anteilsschein für 20 Dollar in echtem Geld hätte gleichzeitig einen bestimmten Wert an Bitcoins. In dem Konzept heißt es:“Die Aktien sind für Anleger gedacht, die eine kosteneffiziente und bequeme Methode suchen, an Bitcoins zu kommen“. Die Risiken nennen die Zwillingsbrüder vorschriftsgemäß auf 74 Seiten. Zu den Risiken gehört auch, dass die Geschäftsführung über keinerlei Erfahrung mit der Leitung einer Investmentgesellschaft verfügt und die Fähigkeiten dafür eventuell nicht ausreichen oder unpassend sind.

ProSieben Sat.1 – das Apple-Pendant

On 11. Juli 2013, in Allgemein, by Birgit

Turnaround – wer das hört denkt vermutlich an Apple, aber beeindruckende Aktienstorys gibt es auch in Deutschland. Am Frankfurter Aktienmarkt hat ProSieben Sat.1 die bemerkenswerteste Turnaroundstory hingelegt. So ein Börsenwunder gab es am Frankfurter Aktienmarkt seit langem nicht mehr. Die Anteilsscheine von ProSieben Sat.1 notierten im Mai 2009 bei 88 Cent. Jeder der sich damals die Aktie ins Portfolio gelegt hat und natürlich auch durchgehalten hat besitzt heute einen Anteilsschein von fast 35 Euro.

Mit Sony geht es wieder aufwärts

On 30. Juni 2013, in Allgemein, by Birgit

Sony war einst der Gigant der Unterhaltungselektronik-Industrie und einer der Innovationsführer. Mit Walkman, Playstation, Computern und Fernsehern erzielte Sony traumhafte Umsätze. Den Zug der schnellen Entwicklungen hat Sony allerdings, wie zahlreiche andere Konzerne der Branche, in den vergangenen Jahren verschlafen. Obwohl die Aktie dadurch massiv unter Druck geraten ist, hat sie die letzte Rallye gut überstanden. Sie notierte mit etwa 90 Prozent unter dem Allzeithoch vom Jahr 2000. Sony ist anscheinend aus dem Schlaf erwacht, denn in letzter Zeit tut sich einiges. Das Unternehmen will wieder auf den Zug aufspringen und macht Sachen wieder richtig.

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VW zapft den Kapitalmarkt erneut an

On 13. Juni 2013, in Allgemein, by Birgit

Mit einer Wandelanleihe über 1,2 Milliarden Euro besorgt sich VW frisches Geld. Erst vor sieben Monaten hat der Autobauer aus Wolfsburg mit einer Wandelanleihe über 2,5 Milliarden Euro den Kapitalmarkt angezapft. Vermutlich wird das heute den Aktienkurs drücken. Bereist vorbörslich haben die Dax-Papiere nachgegeben, was aber verständlich ist, weil aus einer Wandelanleihe später neue Aktien werden und somit einer Kapitalerhöhung gleichkommt. Über den damit verbundenen Verwässerungseffekt sind die Anleger alles andere als glücklich. Die künftigen Gewinne verteilen sich auf eine größere Anzahl von Aktien.

Dax stieg zum Wochenanfang wieder

On 27. Mai 2013, in Allgemein, by Birgit

Die Kursverluste der vergangenen Woche haben die Euphorie an den Aktienmärkten gedämpft. Zum Wochenstart ist der Dax aber wieder gestiegen. Heute dürfte es an den Aktienmärkten eher ruhig zugehen. Der britische und der US-Markt bleiben wegen Feiertagen geschlossen. Außerdem werden sich die Aktienanleger von dem herben Einbruch an den Börsen weltweit erst einmal ein paar Tage erholen müssen. Der Schock sitzt bei einigen seht tief und daran werden sie in den nächsten Tagen noch zu knabbern haben. Ein Marktstratege von der NordLB rechnet nicht mit einem neuerlichen Absturz der Märkte. Er geht aber davon aus, dass neue Höchststände wahrscheinlich nicht so schnell aufeinanderfolgen. Die Börsen werden jedoch weiter von der Geldflut der Notenbanken gestützt. Sorge bereitet den Anlegern allerdings die US-Notenbank FED. Hier wächst die Angst, dass der Liquiditätsfluss in absehbarer Zeit gedrossselt wird.

Auf Wochensicht verlor der Dax 1,1 Prozent

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Griechenland-Anleihen erleben Comeback

On 18. Mai 2013, in Allgemein, by Birgit

Vor einem Jahr haben die als gefährlich geltenden griechischen Staatspapiere die Anleger noch abgeschreckt. Nun sind die Anleihen wieder gefragt. Erweist sich das eventuell als Strohfeuer? Ihren Tiefpunkt haben die Anleihen längst durchschritten. Der Kurs für zehnjährige Papiere ist im Sommer vergangenen Jahres unter 15 Prozent gerutscht. Der Kurs hat sich seitdem auf über 60 Prozent erholt. Die Renditen sind zwar gefallen, liegen aber dennoch bei 8,59 Prozent.

In dieser Woche ist über Apple ein regelrechter Geldsegen niedergegangen. Der Hersteller von iPhone und iPad hat sich mit dem Verkauf von Anleihen 17 Milliarden Dollar beschafft. So viel Geld konnte bisher noch kein anderes amerikanisches Unternehmen auf einen Schlag einsammeln. Das Geld ist für den Rückkauf eigener Aktien und Dividenden gedacht. Auf diesem Weg will Apple den schwächelnden Aktienkurs aufpäppeln. Da Anleihen Schuldpapiere sind muss Apple dafür Zinsen bezahlen. Das Geld wird zum festgelegten Zeitpunkt an die Inhaber der Anleihen zurückbezahlt. Für das IT-Unternehmen sind Schulden vorteilhafter, als die Reserven anzugreifen. Zwei Drittel vom Kassenbestand parkt Apple außerhalb der USE. Das sind etwa 102 Milliarden Dollar. Wenn das Geld in die USA überwiesen wird, würden dafür hohe Steuern anfallen.

Gewinnrückgang bei Apple

On 25. April 2013, in Allgemein, by Birgit

Nachdem Apple fast zehn Jahre lang den Gewinn stetig steigern konnte, musste der iPhone-Konzern jetzt einen Gewinnrückgang verbuchen. Der beispiellose Erfolgslauf ist abgebrochen. Mit 9,5 Milliarden Euro erzielte Apple zwar immer noch einen Gewinn, aber im Jahresvergleich ist der Umsatz um etwa 18 Prozent zurückgegangen. In der Geschichte des Konzerns ist das der vierthöchste Quartalsgewinn. Im Ende März abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal hat der Umsatz um 11,2 Prozent zugelegt. Nach US-Börsenschluss am vergangenen Dienstag wurde ein Quartalsumsatz von 43,6 Milliarden Dollar mitgeteilt. In Medienberichten und Analysekommentaren wurde über einen Einbruch der iPhone-Verkäufe spekuliert. Die Zahlen beweisen das Gegenteil. Mit 37,4 Millionen iPhones wurden 2,3 Millionen mehr verkauft als im Jahr zuvor. Um 65 Prozent auf 19,5 Millionen Geräte ist der Verkauf von iPad-Tablets gestiegen.

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Die Internet-Währung Bitcoin ist umstritten und hat sehr zum Leidwesen der Besitzer gezeigt wie instabil sie sein kann. Zuletzt hat Bitcoin sehr großes Interesse auf sich gezogen, was zu starken Kursschwankungen geführt hat. Auf der wichtigsten Handelsplattform Mt.Gox hat der Kurs zuerst ein Rekordhoch von 266 Dollar erreicht und ist dann binnen weniger Stunden im freien Fall auf 105 Dollar abgestürzt. Mt.Gox hat erklärt, das Handelssystem hätte den Zufluss von neuen Nutzern nicht verarbeiten können und hätte deshalb einen Aussetzer gehabt. Bei den Bitcoin-Besitzern hat dieser Aussetzer eine Panik-Reaktion ausgelöst. Jetzt will Mt. Gox zusätzliche Server zuschalten. In der Nacht darauf hat sich der Bitcoin-Kurs auf ca. 179 Dollar erholt. Zuletzt hat die dezentrale digitale Währung einen massiven Ansturm erlebt. Die Hacker-Währung hat vor einem Jahr noch bei 5 Dollar notiert. Von Skeptikern wird jetzt eine Spekulationsblase befürchtet.